Pécs

Pécs ist die Nummer Fünf in der Rangliste der ungarischen Großstädte, weist etwa 156.000 Einwohner auf und ist Bischofs- und Universitätssitz.

Schon zu Zeiten römischer Herrschaft war Pécs eine Provinzhauptstadt und zählt somit zu den ältesten Städten Ungarns. Im Mittelalter führte die Stadt zeitweilig den lateinischen Namen Quinque Ecclesiae, woraus die deutsche Bezeichnung Fünfkirchen entstand. Erst während der osmanischen Besatzungszeit im 16. und in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts etablierte sich der heutige Name der Stadt. Gerade aus dieser Epoche stammen viele Baudenkmäler, die saniert wurden und heute wichtige Anziehungspunkte für Besucher sind.

Zu den sehenswürdigen Sakralbauten gehören Minarette aus der Türkenzeit und zu Kirchen umgebaute Moscheen. Die Hasan Pascha Moschee aus dem 17. Jahrhundert ist vollständig erhalten. Der bischöfliche Palast und die Kathedrale, deren Grundsteine im 11. Jahrhundert gelegt wurden, gehören genauso zu den Top-Attraktionen wie die Innenhöfe, die Plätze mit ihren Denkmälern und nicht zuletzt die Straßencafés.

Im Jahr 2010 wird Pécs als Kulturhauptstadt Europas mit zahlreichen kulturellen Festiviäten glänzen.

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