Miskolc

Die Reise in Richtung Westen führt über die 175.000-Einwohner-Stadt Miskolc am Ostrand des Bükk-Gebirges, der drittgrößten Stadt Ungarns.

König Ludwig I. von Ungarn und Polen verlieh Miskolc 1365 das Stadtrecht, befestigte die Burg Diósgyőr und erklärte Stadt und Burg zu königlichem Eigentum. Dieser Status bliebt bis 1848 erhalten. Von der osmanischen Besatzungszeit befreite sich die Stadt 1687.

Im 17. und 18. Jahrhundert entwickelte sich Miskolc in städtebaulicher Hinsicht enorm. Wichtige Gebäude wie das Rathaus, das Komitatshaus, das Theater und die jüdische Synagoge wurden errichtet.

Die Bedeutung als Industriestadt geht seit den Neunziger Jahren wieder zurück. Miskolc entwickelt sich zunehmend zu einem touristischen Zentrum. Die jährlich im Sommer veranstalteten Burgspiele in der Burg Diósgyőr und das internationale Opernfestival sind wichtige Kulturereignisse. Die Tropfsteinhöhlen und die Thermalquellen mit dem Höhlenbad wird sich ebenso kein Besucher entgehen lassen. Für Anhänger sakraler Architektur sind die gotische protestantische Kirche auf dem Avas-Berg und die Holzkirche Pilgerstellen ersten Ranges.

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