Auf den Spuren der Inka wandeln und über ihre Kultur staunen und lernen, das kann man am besten im Westen Südamerikas, in Peru. Denn nur wenige Länder beheimaten soviele alte Ruinen der Inka wie Peru. Die verlassenen Inka-Anlagen gehören zu den Hauptsehenswürdigkeiten des ganzen Landes; aber Peru hat noch wesentlich mehr zu bieten:

Kulturelles Zentrum Perus bildet die Hauptstadt Lima; allein in der mehrere Millionen Einwohner Metropole gibt es so viel Sehenswertes, das schon ein mehrwöchiger Aufenthalt notwendig wäre, um die ganze Stadt mit all ihren Sehenswürdigkeiten genauer unter die Lupe zu nehmen.

Dank der zahlreichen Inkafundstätten gibt es einige archäologisch ausgerichtete Museen in Lima, in denen man einen guten Überblick über diese frühe Kultur bekommt und in denen oft besonders kostbare Funde ausgestellt werden. Durchaus beeindruckend ist aber beispielsweise auch das Goldmuseum, in dem einzigartige Goldschmiede- und Juwelierarbeiten der ganzen Welt zu bewundern sind.

Weiterhin bemerkenswert ist die Architektur der Altstadt, die sogar zum Weltkulturerbe zählt.

Außerhalb der Städte bietet Peru eine abwechslungsreiche Naturkulisse. Küstenwüste, schneebedeckte Berge und der Regenwald stellen sowohl geographisch als auch klimatisch und hinsichtlich der Nutzung ganz unterschiedliche Seiten von Peru dar. Vor allem im Bereich des Regenwaldes finden sich eine große Anzahl verschiedener Pflanzen- und Tierarten, die man nur selten bewundern kann.

Da Peru noch nicht zu den am häufigsten besuchten Touristenländern gehört, kann man hier ganz unbeschwert Land und Leute kennenlernen und einen ruhigen Urlaub genießen und muss trotzdem nicht auf Kultur und Sehenswürdigkeiten verzichten.