Für alle Fans von vierrädrigen Motorengespannen hat das europäische Touristenziel Ungarn einiges zu bieten. Ob auf der Tribüne bei einem Rennen zu sitzen oder selbst die unterschiedlichsten Parcours entlang zu düsen, für jeden ist etwas dabei. Hier für alle Interessierten ein paar Infos:

In der Nähe von Budapest befindet sich in einem natürlichen Tal die Formel-1-Rennbahn Hungaroing. Sie wird auch oftmals als Monaco des Ostens, Amphitheater in der Puszta oder Mickey Mouse Kurs bezeichnet. Auf der dortigen 4.381 Meter langen Rennstrecke findet jedes Jahr der große Formel-1 Grand Prix von Ungarn statt. Als Zuschauer hat man auf den umliegenden Hängen einen sehr guten Überblick um alles zu überschauen und hautnah mit seinem Star mitzufiebern. Um selbst einmal über die kurvenreiche Strecke zu jagen, gibt es entsprechende Angebote, die dies ermöglichen. Durch seine winklige Streckenführung ist diese Rennbahn vor allem für fortgeschrittene Fahrer interessant, da sie ein besonderes Fahrgeschick fordert.

Der Euro-Ring ist der jüngste Rundkurs in Ungarn und liegt in der Nähe von Örkény bei Budapest. Die nach dem FIA-Reglement erbaute 2.300 Meter lange Strecke kann seit 2004 von Besuchern benutzt werden. Zum einen besteht die Möglichkeit mit dem eigenen Auto anzureisen und die Straße entlang jagen. Zum anderen kann man sich im dortigen Leihkart-Betrieb ein Fahrzeug ausleihen. Leider steht ein Berg Go kart nicht zur Verfügung, sondern ausschließlich das „normale“ Go kart.

Motorradfahrer kommen auf dem Pannoniaring, oder kurz Pan, voll und ganz auf ihre Kosten. Die 4.740 Meter lange Rennbahn bei Sárvár ist bekannt für schnelle Abschnitte, die sich urplötzlich mit langsamen Passagen, Richtungswechseln und Gefällen abwechseln. Dadurch ist sie technisch sehr anspruchsvoll und lässt jedes Rennfahrer-Herz um einiges in die Höhe schnellen. Doch auch Einsteiger finden an dieser Strecke ihren Spaß solange sie ihre Fähigkeiten nicht überschätzen.

Damit auch die Kleinen unter uns nicht zu kurz kommen, gibt es noch die nicht-motorisierte Variante: Das Kettcar. Die Tretfahrzeuge gibt es vielerorts bei einem Fahrradverleih für wenige Euros zum ausleihen. Zwar sind diese kleinen Vehicles nicht motorbetrieben, doch bieten sie sowohl Fahrspaß als auch Sicherheit für Kinder.



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