Dieser Beitrag wurde am 28.08.2009 in der Kategorie Alle Meldungen abgelegt. Kommentare und Pings sind aktuell nicht möglich.
Eine große Angebotsvielfalt für die gesunde Ernährung stellt Ungarn aus eigenem Anbau, bzw. eigenen Ressourcen bereit. So darf man beim Plattensee nicht nur nur an den Wassersport, den Erholungswert oder die landschaftliche Schönheit denken.
Wichtig ist auch die Fischerei. Frisch gefangener Fisch direkt aus dem See gehört zur Ernährung und ist auf jeder Speisekarte zu finden. In verschiedenen Variationen werden der tatsächlich so genannte Balaton-Zander, aber auch Hecht und Karpfen oder Aal und Wels frisch zubereitet. Und wer es will, kann für die eigene Ernährung als Angler auch einmal selbst sorgen, am See oder an den Flüssen. Angebote hierfür gibt es z.B. an der Theiss, Ungarns zweitgrößtem Fluss.
Als Getränk und als geistige Nahrung passt zur Fischmahlzeit hervorragend ein kräftiger Weißwein aus dem hiesigen Weinbaugebiet. Von dieser Art der Ernährung wussten schon die Römer vor mehr als 2000 Jahren. Von den Klöstern wurde diese Tradition weiter geführt.
Der Wein trinkt sich auch gut zum kräftigen Gulasch. Ungarische Spitzpaprika, Marillenbrand, Obst wie Aprikosen, Pflaumen, Pfirsiche, Erdbeeren, Kirschen oder Birnen und Gemüse kommen aus der Großen Ungarischen Tiefebene und tragen nicht unwesentlich zur gesunden Ernährung bei.
Kaffeehäuser kann man seit über 300 Jahren als Kult betrachten. Sie sind wieder im Kommen. Man spricht sogar wörtlich von der Kaffeehauskultur. Sie beinhaltet die Gelegenheit zum Verweilen und für das Gespräch für die süße Ernährung und mehr.
Der Zuckerbäcker verwöhnt mit einem großen Angebot, u.a. Palatschinken und Esterházy-Torte. Ergänzt wird es durch verschiedenste Arten der Kaffeezubereitung. Sogar der Konditor verwendet den Kaffee für das Zuckerbackwerk.
Diese Streiflichter zeigen, dass Ungarn im Ernährungsbereich viele Auswahlmöglichkeiten, vieles aus der eigenen Landwirtschaft bietet und alles selbst zubereitet. Gekocht wird häufig im Kessel, Kesselgulasch steht dafür. Vorzugsweise kocht man im Kupferkessel, oft noch über offenem Feuer.
Ernährung aus Ungarn, z.B. Paprikagulasch, Wild aus der Region, Federvieh wie Hühner, Gänse oder Puten aus Ungarn, ungarische Salami, ungarische Gulaschsuppe oder Fischsuppe, ist kräftig im Geschmack. Nicht selten weist die Namensgebung auf das Herkunftsland hin.
Zum Abschluss noch einen Schluck Tokajer auf das Partnerland Ungarn bei der Internationalen Grünen Woche 2010 in Berlin, der weltgrößten Messe für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau.